naomimcmorris
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Wochenanfang

Wenn sich die Arbeit t?rmt
und mich vieles w?rmt
schau ich raus zum Fenster, wo
Katzen vorbeigehen und so.

Die Pflanze winkt,
das Telefon klingt,
die Laune sinkt
ob das was bringt?

F?nfzehn Uhr und vierzigsechs,
w?re ich doch nur zu Hause,
dann k?nnte ich auch reimen mehr.


by einmon


naomimcmorris am 12.9.05 23:33


Ohne Fahrschein

Du f?hrst mit der Bahn
sie ist dein allt?gliches Leben,
du f?hrst von Station zu Station,
lernst immer mehr dazu.

Du h?rst die Motoren
und sp?rst die R?der unter dir,
die dich nie entgleisen lassen.

Doch bist du schon weit gekommen,
wird einer kommen und dich kontrollieren,
ihr Fahrschein f?rs Leben "bitte",
hast du ihn?
Oder hast du ihn nicht?
Wenn du ihn hast geht die Fahrt ohne Schranken weiter.

Eines Tages kannst du aussteigen und dir die Welt anschauen,
siehst nicht mehr die gleichen Gesichter,
h?rst nicht mehr die immer selben Worte.

Mu?t schnell sein und bist auf dich allein gestellt,
es bleibt nicht viel Zeit.

Du darfst den Anschlu? nicht verpassen,
sonst ist f?r dich Endstation,
verstehst nur noch Bahnhof.

naomimcmorris am 11.9.05 03:23


Symbolum

Des Maurers Wandeln,
Es gleicht dem Leben,
Und sein Bestreben,
Es gleicht dem Handeln
Der Menschen auf Erden.

Die Zukunft decket
Schmerzen und Gl?cke
Schrittweis dem Blicke;
Doch ungeschrecket
Dringen wir vorw?rts.

Und schwer und ferne
H?ngt eine H?lle,
Mit Ehrfurcht, stille
Ruhn oben die Sterne
Und unten die Gr?ber.

Betracht' sie genauer
Und siehe, so melden
Im Busen der Helden
Sich wandelnde Schauer
Und ernste Gef?hle.

Doch rufen von dr?ben
Die Stimmen der Geister,
Die Stimmen der Meister:
Vers?umt nicht zu ?ben
Die Kr?fte des Guten!

Hier winden sich Kronen
In ewiger Stille,
Die sollen mit F?lle
Die T?tigen lohnen!
Wir hei?en euch hoffen.


Johann Wolfgang von Goethe

naomimcmorris am 10.9.05 22:21


Tränen der Kraft

Still sitzt sie vor dem Spiegel,
schaut traurig in ihr verweintes Gesicht.
Spuren einer gro?en Verletzung.
Wunden, die ihre Seele spalten, sie bleiben.

Doch der Wille ist noch da, ist stark,
und morgen versucht sie es wieder,
aufzustehn ohne Tr?nen
um f?r ihr Gl?ck zu k?mpfen.


Copyright by Brallo 6/99 - 12/99


naomimcmorris am 9.9.05 19:51


Ruhe

Sehnsucht
L?sst uns tiefer steigen
Wo Geheimnis Feuer wird
In der Feend?mmerung Oberons
Ahnend der G?tter in uns
Wie ein Nebelsteigen am Morgen
Ziehen Tr?ume auf und nieder
Zauber der Sch?pfung
Liebensw?rdigste Magie
Gleich einer zarten Liebe
Uns vom alten Sein befreie
Alles wartet auf die atemlose Ruhe
Der wir einst weggelaufen
Das ist's, was uns zwingt, stille zu stehen


Von Wilhelm Senk


naomimcmorris am 8.9.05 23:53


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